Für Tag 2 hatte ich mir das St. Moritz der Rocky Mountains oder kurz "Vail" ausgesucht. Hier waren die Erwartungen natürlich hoch, in der Gondel wurde jedoch weder Sekt noch Kaviar serviert. Nach dieser ersten Ernüchterung, die den Tagespreis von stolzen $ 105 gerechtfertigt hätte machte mich auf, die berühmten "Back Bowls" zu fahren. Alle Abfahren sind schwarz und werden nicht präpariert, was in Zeiten von mehreren Inches des in Colorado einmaligen "Champagne Powders" Freeridevergnügen der extraklasse garantiert. Leider lag der letzte Neuschnee schon einige Tage zurück und so war ich dazu gezwungen die letzten Reste unverspurten Schnees zu suchen.
Glücklicherweise ist Vail zudem das größte Skigebiet der USA, sodass ich mir auch noch den Rest des Tages recht gut vertreiben konnte.
Um noch einmal auf den letzten Eintrag zurück zu kommen, dank Walmart bin ich jetzt auch wieder stolzer Besitzter einer super geschmacklosen, dafür aber durchaus nützlichen Kombo aus Skiunterwäsche. Die Zeit der Qualen dürfte damit fürs erste beendet sein.
Tag 3 stellte dann mein bisheriges Highlight dar, denn heute war ich in Keystone. Das Gebiet ist zwar immernoch ziemlich groß, aber im direkten Vergleich zu den bisher von mir besuchten Resorts ist es doch ehr klein. Dass es wahrlich nicht immer auf die Größe ankommt, hat Keystone heute jedoch eindrucksvoll bewiesen. Sonnenschein und Temepraturen die auch ohne Skiunterwäsche noch zu ertragen gewesen wären, gepaart mit Abfahren und einem Terrain Park bei dem einem das Blut in die Beine schießt bekommt man halt doch nicht jeden Tag geboten.







































RSS Feed